Was ist Arbeitszeit?


Arbeitszeit ist die Zeit zwischen dem Beginn und dem Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen. So steht es im Arbeitszeitgesetz.

Auch Zeiten mit geringer Inanspruchnahme am Arbeitsplatz, also Arbeitsbereitschaft und Bereitschaftsdienst, gelten in vollem Umfang als Arbeitszeit. Bei Rufbereitschaft zählt nur die Zeit, in der die Beschäftigten zur Arbeit herangezogen werden.

Das Statistische Bundesamt hat folgende Zahlen veröffentlicht (2017):
  • 11,4% aller Vollzeiterwerbstätigen arbeiten mehr als 48 Stunden pro Woche.
  • Immer öfter wird bis spät gearbeitet. Der Anteil der Erwerbstätigen, die abends zwischen 18 Uhr und 23 Uhr arbeiten, ist zwischen 1992 und 2016 um zehn Prozentpunkte gestiegen. Der Anteil derjenigen, die regelmäßig nachts zwischen 23 Uhr und 6 Uhr arbeiten, hat dagegen nur leicht von 8% auf 9% zugenommen.
Diese und weitere Daten des Statistischen Bundesamtes finden Sie hier.

Die folgenden Berichte geben einen umfassenden Überblick über die Arbeitszeiten in Deutschland.

Arbeitszeitreport Deutschland 2016

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) möchte mit dem Arbeitszeitreport einen Beitrag zur aktuellen Debatte liefern. Datenbasis für den Report ist die BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015, in der etwa 20.000 Erwerbstätige in Deutschland, die mindestens 10 Stunden pro Woche in ihrer Haupterwerbstätigkeit arbeiten, zu Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen interviewt wurden.

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DGB-Index Gute Arbeit 2014: Themenschwerpunkt Arbeitszeit

Im Rahmen der Repräsentativumfrage DGB-Index 2014 wurden 5.823 abhängig Beschäftigte danach gefragt, welche Möglichkeiten sie haben, auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit Einfluss zu nehmen. Dabei zeigt sich eine sehr ungleiche Verteilung von Gestaltungsoptionen. Auffällig ist, dass Beschäftigte mit größerer Arbeitszeitsouveränität im Durchschnitt einem geringeren Zeitdruck ausgesetzt sind als diejenigen, die nur einen geringen oder gar keinen Einfluss auf die Arbeitszeitgestaltung haben.

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Zusatzauswertungen für das Gastgewerbe